So startet 2026

Guten Morgen im neuen Jahr! Falls Sie diese Zeilen lesen können ohne sich "Nie wieder Sekt" zu denken: Gratulation, Sie sind heil in 2026 angekommen! Für alle anderen gilt: Hühner- oder Rindsuppe, Haferflocken und Joghurt - das alles beruhigt den Magen und stabilisiert den Blutzuckerspiegel. Besser, Sie werden schnell fit, denn an diesem Neujahrstag steht bereits einiges auf dem Programm. So sitzt (oder liegt) man vielerorts in Österreichs Häusern und Wohnungen auf der Couch und verfolgt andächtig das traditionelle Neujahrskonzert, das von einem neuen Dirigenten geleitet wird: Der Kanadier Yannick Nézet-Séguin steht erstmals am Pult vor den Wiener Philharmonikern. Weiter geht es mit dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. Bei der Qualifikation präsentierten sich Österreichs Springer stark , Jan Hörl wurde Zweiter, der 19-jährige Tiroler Stephan Embacher stellte mit 145,5 Metern einen neuen Schanzenrekord auf. An die Spitze setzte sich der Slowene Domen Prevc. Und auf internationaler Ebene hat mit heute Zypern den EU-Ratsvorsitz inne. Der Inselstaat hat das Zepter von Dänemark übernommen , turnusgemäß für die nächsten sechs Monate bis als nächstes Irland dran ist. Das erste Halbjahr steht übrigens unter dem Arbeitsthema "strategische Autonomie". Und wer das neue Jahr gleich besonders bewusst beginnen will, kann sich überlegen, wann heuer die beste Zeit fürs Fasten wäre. Jeder zweite Österreicher, so eine aktuelle Umfrage, möchte das heuer zumindest ein Mal für einen kürzeren oder längeren Zeitraum tun. In diesem Sinne: Willkommen im neuen Jahr! Ihre Marlene Auer