Julian Nida-Rümelin: Für eine neue Entspannungspolitik in der multipolaren Welt

Von Kuba bis zur Ukraine: Der Philosoph Julian Nida-Rümelin zeigt, wie aktuelle Konflikte das Ende der unilateralen Weltordnung besiegeln. Wie aber funktioniert die Entspannungspolitik von Egon Bahr und Willy Brandt in unserer neuen Welt? In diesen Wochen scheint sich auch in Europa die Auffassung durchzusetzen, dass die Welt der Zukunft multipolar sein wird. Dass der unilaterale Moment der Geschichte nach dem Ende der Sowjetunion der Vergangenheit angehört, wenn er denn je mehr war als ein Hirngespinst neokonservativer Strategen in den USA – die allerdings die Außenpolitik unterschiedlicher Administrationen dominiert haben, von Bill Clinton über George Bush junior, Barack Obama, auch noch Donald Trump 1 und Joe Biden. Wie es möglich ist, dass eine ziemlich radikale, von Intellektuellen mit meist linksextremem biographischem Hintergrund vorangetriebene Ideologie derart einflussreich werden konnte, und dazu beigetragen hat, die Welt in eine tiefe sicherheitspolitische Krise zu führen, müsse Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .