Geldanlage | Linke, geht an die Börse!

Man kann den Kapitalismus ablehnen, Vorschläge wie die Aktienrente kritisieren und trotzdem selbst Geld an der Börse anlegen. Warum kritische Aktionäre sturen Antikapitalisten überlegen sind Die Börse, das ist für Linke ein verruchter Ort. Das Herz des Kapitalismus: Hier geht es um Gewinne, Dividenden, Kurssteigerungen, um Vermögen, nicht um gute Arbeitsbedingungen, anständige Löhne und soziale Sicherheit. Kein Wunder, dass sich Linke hier nicht wohlfühlen, den Ort gar scheuen und Aktien verteufeln. Der Börse fernzubleiben, sei gar ein politischer Protestakt. Aber: Ist das wirklich gerechtfertigt? Die Antwort lautet: nein. Ein wirksamer Protest ist das Fernbleiben nicht. Die Gelder, die an der Börse bewegt werden, sind so groß, dass das Engagement von Kleinaktionären nicht auffällt. Wer damit eine Botschaft senden will, findet schlicht keinen Empfänger. Was auch oft missverstanden wird: Wer Aktien kauft, überweist Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .