Kleinanzeigen will mit Immobilien-Anzeigen wachsen und Immoscout24 mit Kampfpreisen Kunden abjagen.

Betongold statt Trödel: Der Online-Marktplatz Kleinanzeigen will verstärkt ins lukrative Geschäft mit Immobilienanzeigen einsteigen. "Wir wollen zu einer erstklassigen Immobilienplattform werden", sagt CEO Paul Heimann (Foto) dem "manager magazin". Insbesondere die Finanzinvestoren Blackstone und Permira , in deren Besitz die Kleinanzeigen-Mutter Adevinta ist, forcierten eine Strategie weg vom reinen Privathandel hin zu gewerblichen Inseraten. Zugleich wolle das Unternehmen damit unabhängiger von Werbeeinnahmen werden, die noch rund 40 % der Umsätze ausmachten. "Das Immobiliengeschäft wächst am stärksten", sagt Heimann. Zusammen mit "Kleinanzeigen PRO", dem Bezahlangebot für Händler, mache es inzwischen "einen Großteil des Gesamtumsatzes aus". Mit Anzeigenpaketen für Immobilienprofis zwischen 90 und 180 Euro will sich Kleinanzeigen als kostengünstige Alternative zum Marktführer Immoscout24 positionieren. Dort zahlten Makler mit durchschnittlich 1.108 Euro ein Vielfaches. "Viele empfinden Immoscout24 als Zwangsmitgliedschaft. Es gibt kaum einen Dienstleister, der so einen schlechten Ruf hat", sagt Makler-Verkaufstrainer Georg Ortner dem "manager magazin". Schon heute rangiere Kleinanzeigen bei der Reichweite auf Platz 2 hinter Immoscout24, liege bei der Zahl der gewerblichen Kunden aber noch hinter Immowelt . Experten sehen in der Professionalisierung wertvoller Kategorien wie Immobilien und Autos eine mögliche Vorbereitung auf einen späteren Börsengang von Kleinanzeigen. manager-magazin.de (€) (Fotos: Kleinanzeigen, Montage: turi2) Betongold statt Trödel: Der Online-Marktplatz Kleinanzeigen will verstärkt ins lukrative Geschäft mit Immobilienanzeigen einsteigen. “Wir wollen zu einer erstklassigen Immobilienplattform werden”, sagt CEO Paul Heimann (Foto) dem “manager magazin”. Insbesondere die Finanzinvestoren Blackstone und Permira , in deren Besitz die Kleinanzeigen-Mutter Adevinta ist, forcierten eine Strategie weg vom reinen Privathandel hin zu gewerblichen Inseraten. Zugleich wolle das Unternehmen damit unabhängiger von Werbeeinnahmen werden, die noch rund 40 % der Umsätze ausmachten. “Das Immobiliengeschäft wächst am stärksten”, sagt Heimann. Zusammen mit “Kleinanzeigen PRO”, dem Bezahlangebot für Händler, mache es inzwischen “einen Großteil des Gesamtumsatzes aus”. Mit Anzeigenpaketen für Immobilienprofis zwischen 90 und 180 Euro will sich Kleinanzeigen als kostengünstige Alternative zum Marktführer Immoscout24 positionieren. Dort zahlten Makler mit durchschnittlich 1.108 Euro ein Vielfaches. “Viele empfinden Immoscout24 als Zwangsmitgliedschaft. Es gibt kaum einen Dienstleister, der so einen schlechten Ruf hat”, sagt Makler-Verkaufstrainer Georg Ortner dem “manager magazin”. Schon heute rangiere Kleinanzeigen bei der Reichweite auf Platz 2 hinter Immoscout24, liege bei der Zahl der gewerblichen Kunden aber noch hinter Immowelt . Experten sehen in der Professionalisierung wertvoller Kategorien wie Immobilien und Autos eine mögliche Vorbereitung auf einen späteren Börsengang von Kleinanzeigen. manager-magazin.de (€) (Fotos: Kleinanzeigen, Montage: turi2)