Will Smith: Geiger wirft ihm sexuelle Belästigung vor

2026 startet mit einem neuen Skandal rund um Will Smith : Der 57-jährige Hollywood-Star sieht sich mit einer Klage wegen sexueller Belästigung konfrontiert, eingereicht vom Violinisten Brian King Joseph . Die Vorwürfe, die im Rahmen eines Gerichtsverfahrens vor dem Superior Court of California in Los Angeles öffentlich wurden, umfassen neben sexueller Belästigung auch unrechtmäßige Kündigung und Vergeltungsmaßnahmen. Neben Smith ist auch dessen Produktionsfirma Treyball Studios Management, Inc. Teil der Klage. Das berichtet das US-Magazin People . Brian King Joseph, der durch seine Teilnahme an der 13. Staffel von America’s Got Talent im Jahr 2018 landesweite Bekanntheit erlangte, behauptet, dass Smith ihn „absichtlich auf eine weitere sexuelle Ausbeutung vorbereitet“ habe. Der Vorfall soll sich während Smiths Welt-Tour "Based on a True Story: 2025" in Las Vegas zugetragen haben. Der Musiker war im November 2024 von Smith eingeladen worden, ihn auf seiner Tournee zu begleiten. Beängstigender Einbruch ins Hotelzimmer In den Gerichtsunterlagen beschreibt der Joseph, wie er eines Nachts in sein Hotelzimmer zurückkehrte und beunruhigende Gegenstände vorfand: ein handgeschriebener Zettel mit den Worten „ Brian, ich bin gleich wieder da … nur wir beide “ und einer herzförmigen Zeichnung, signiert mit „Stone F“. Zudem sollen sich im Zimmer ein Bierflaschenöffner, Feuchttücher, ein roter Rucksack, HIV-Medikamente, die auf einen anderen Namen ausgestellt waren, ein Ohrring sowie Krankenhausunterlagen einer fremden Person befunden haben. Der Geiger erklärte, daraufhin in Angst gelebt zu haben, dass „eine unbekannte Person bald in sein Zimmer zurückkehren würde, um sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen“. Der Musiker meldete den Vorfall dem Hotelpersonal, einer lokalen Polizeistelle sowie Smiths Management-Team. Die Reaktion der Tourleitung sei jedoch alles andere als unterstützend gewesen. Laut der Klage soll Joseph anschließend von einem Mitglied des Tourmanagements „beschämt“ und schließlich entlassen worden sein. Kurz wurde er von einem anderen Violinist ersetzt. Juristische Reaktionen Die Vorwürfe wiegen schwer und haben nach Angaben von Joseph zu „erheblichen emotionalen Belastungen, wirtschaftlichen Verlusten, Rufschädigungen und anderen Schäden“ geführt, darunter auch PTSD und andere psychische Erkrankungen. Smiths Anwalt Allen B. Grodsky wies die Anschuldigungen entschieden zurück: „ Die von Herrn Joseph erhobenen Anschuldigungen gegen meinen Mandanten sind falsch, haltlos und leichtfertig. Ich weise sie kategorisch zurück und werde alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um diesen Behauptungen entgegenzutreten und die Wahrheit ans Licht zu bringen", wird er von People zitiert. Smith selbst hat sich zu den Vorwürfen bis dato noch nicht geäußert.