Euphorie | Flow-Theorie: Über Sport und sein rätselhaftes Glücksversprechen

Sport macht glücklich – aber nicht, weil wir ihn verstehen. Sein Glück entsteht dort, wo Sprache, Vernunft und Absicht versagen: im gelingenden Tun, im Körperwissen, im Flow Wusch-wusch … wusch-wuuuuusch … bonk-klack … bfuuuuuuhhhh: Zur Faszination des Sports gehört, dass er sich kaum verbalisieren lässt. Natürlich können wir im Stil der Sportreportage beschreiben, was Sporttreibende tun, wir können auch allerlei passende und unpassende Sprachbilder oder Adjektive dafür finden, wie sie dabei aussehen. Was aber das konkrete Erlebnis des Sporttreibens ausmacht, wie sich also dessen Vollzug anfühlt, dafür fehlen uns die Worte. Dabei betreibt man Sport ja gerade um dieses Erlebens willen. Noch die lautmalerischste und comic-sprachlichste Annäherung gibt nicht wider, was zum Beispiel ich erlebe, wenn ich mit dem Skateboard erst durch eine kurze Ecke eines sogenannten Bowls „pushe“ (wusch-wusc Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .