Die im Wirtschaftsministerium angesiedelte Filmförderschiene FISAplus, die im Vorjahr reformiert wurde, ist seit heute, Freitag, wieder zur Einreichung geöffnet. Allerdings gibt es einen deutlichen Rückgang in der Dotierung des Topfes: Nachdem das Programm auf neue Beine gestellt wurde, waren im Herbst 2025 80 Mio. Euro zur Verfügung gestellt worden, 2026 sind es laut Informationen des Ministeriums 54,93 Mio. Euro, wie es auf APA-Anfrage hieß. Beliebtes "Green Filming" 2025 wurden laut Aussendung rund 50 nationale und internationale Film- und Serienprojekte gefördert, darunter Produktionen für Netflix und das ZDF. Der "Green Filming Bonus", der die Förderung um fünf Prozent erhöht, wurde stark nachgefragt: Demnach setzten 43 Projekte auf umweltfreundlichere Produktionsweisen. Bis zum Förderstopp im Jänner 2025 waren seit Start des Programms 2023 180 Mio. Euro geflossen. Zu den nach einem Förderstopp überarbeiteten Richtlinien, die vorerst bis Ende 2027 gelten, zählen etwa klare Kostenregeln, neue Antragsfristen (Anträge können maximal zehn Monate vor Drehbeginn gestellt werden) und die Reservierung von 30 Prozent der Mittel für "internationale Serviceproduktionen, da diese nachweislich die höchste Wertschöpfung in Österreich bringen".