Laut einer aktuellen Umfrage des Instituts "Marketagent" greifen 61 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher mindestens einmal im Monat zu Alkohol, am häufigsten die Millennials, also die 30- bis Mitte-40-Jährigen (68%). Zwei Drittel der Befragten ( bei der Marketagent-Umfrage waren es insgesamt 1.052) trinken meist in Gesellschaft und selten allein. Fast ein Fünftel verzichtet gänzlich auf Alkohol, bei Frauen ist es sogar jede Vierte (24%). Neues Jahr, neues Glück - und vor allem auch neue Vorsätze. Der "Dry January" etabliert sich auch hierzulande immer mehr. Auch Kabarettist Christoph Fälbl hat sich über seinen Alkoholkonsum Gedanken gemacht, wie er dem KURIER erzählt. Und das schon länger. "Die fetten Jahre sind vorbei, denn ich bin jetzt seit 300 Tagen nicht mehr fett", so der Kabarettist. "Es war genug und ich hab nix ausgelassen und hab sehr gerne Party gemacht und hab es auch krachen lassen." In der Coronazeit hat sich der Alkoholkonsum noch einmal gesteigert, wie er erzählt. "Irgendwann einmal werde sogar ich erwachsen, zumindest diesbezüglich, sonst hoffe ich es nicht. Es geht mir jetzt hervorragend und das war eine der besten Entscheidungen, die ich jemals getroffen habe", so der Kabarettist. Er habe eine Therapie gemacht, wie er erzählt. Und auch seine Lebensgefährtin, Schauspielerin Michelle Härle , unterstützt ihn sehr. kurier/Philipp Hutter Ab und zu würde er schon noch etwas trinken, aber "die Frequenzen sind einmal in einem oder zwei Monaten. Und da ein bis zwei Achteln oder zwei Gspritzte, aber mehr nicht! Und das ist auch etwas, worauf ich stolz bin und was mich sehr freut, dass ich nicht mehr so wie früher weitertrinken will. Und das finde ich großartig." Natürlich würde es vorkommen, dass man ihm vor allem in Gesellschaft zum Trinken animieren will, aber, "wenn sie mir wirklich am Nerv gehen und gar nicht aufhören, dann sag ich: 'Ich bin trockener Alkoholiker'. Und dann sagt keiner mehr etwas. Da sind sie dann alle so schockiert, dass man das zugibt", so Fälbl. Offen und ehrlich sagt er: "Ich bin sicher, dass ich Alkoholiker war. Ich war zwar kein Spiegeltrinker, dass ich immer auf einem Level sein muss. Aber sagen wir es so: Die Quartale vom Quartalsäufer sind immer kürzer geworden und das wollte ich nicht mehr." Jetzt plant er auch noch mit dem Rauchen aufzuhören, auf elektronische Zigaretten ist er schon umgestiegen. "Wenn ich heuer mit den Heets auch noch aufhöre, werde ich entweder wahnsinnig dick, aber glücklicher werde ich auf alle Fälle sein."