Armenien | Armenien: In Leninakan hält sich die Begeisterung für die EU in Grenzen

Pro-Europa-Parteien liegen bei regionalen Voten um die fünf Prozent, doch leistet das keiner pro-russischen Stimmung Vorschub. Die Parlamentswahlen 2026 werden zeigen, ob der Marsch nach Europa begonnen hat oder mehr deklariert wird Die zweitgrößte Stadt Armeniens heißt Gjumri, wie viele ältere Semester in der 1.500 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Gegend nenne ich sie aber bei ihrem sowjetischen Namen – Leninakan . Ich nehme mir das heraus, weil die sonst beinahe erloschene KP Armeniens bei der Lokalwahl im April 21 Prozent errang und dem klientelistischen Ex-Bürgermeister Vardan Ghukasjan mit drei nationalpopulistischen Listen zum Comeback verhalf. Ghukasjan, der mal die Verbrennung von Transsexuellen gefordert hatte, erweckte Aufsehen mit der Forderung, Armenien möge dem Unionsstaat von Russland und Belarus beitreten. Die für Bürgerrechte und EU-Beitritt einstehende „Euroallianz“ scheiterte mit 4,45 Prozent. Jahrzehntelang galt die Devise, „sol Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .