In der deutschen Hauptstadt Berlin müssen nach Angaben der Polizei Zehntausende Haushalte bei niedrigen Wintertemperaturen ohne Strom ausharren. Im südwestlichen Stadtteil Lichterfelde hätten laut einem Zeugen mehrere Kabel einer Kabelbrücke gebrannt, teilte die Polizei am Samstag auf X mit. Es werde wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt. Insgesamt seien rund 50.000 Haushalte und 2.000 Gewerbeeinheiten von dem Stromausfall betroffen sowie mindestens ein Pflegeheim. Von der Dimension ist der Stromausfall nach Angaben von Stromnetz Berlin vergleichbar mit einem ähnlichen Fall im September im Südosten Berlins. Auch dort sprach der Betreiber von zunächst 50.000 Kunden. Der Stromausfall zog sich über Tage hin. Ursache damals war ein politisch motivierter Brandanschlag auf zwei Strommasten. Diesmal gab es von der Polizei zunächst keine Informationen über mögliche Ursachen.