Zwei deutsche Jugendliche werden beschuldigt, am Freitagnachmittag 16 Uhr, in Mühlbach am Hochkönig im Bezirk St. Johann im Pongau zwei Brandstiftungen begangen zu haben. Im Mühlbacher Ortsteil Schlögelberg sollen sie bei einer Scheune Benzin verschüttet und einen Brand gelegt zu haben. Die beiden Burschen, 15 und 16 Jahre aus Berlin, haben dabei zum Glück lediglich leichte Brandspuren hinterlassen. Auf der Terrasse einer daneben stehenden Almhütte legten sie ebenfalls Feuer. Bei anschließenden Löschversuchen wurden sie laut Polizei von einem Passanten gestört und ergriffen die Flucht. Brand verhindert Die verständigte Feuerwehr Mühlbach konnte mit Ersthelfern ein Übergreifen des Feuers auf das Holzhaus rasch verhindern. Die Jugendlichen wurden im Nahbereich von Mitgliedern der Feuerwehr angehalten und der eintreffenden Polizei übergeben. FF Bischofshofen Schwierige Anfahrt zum Einsatzort. Auch die Feuerwehr Bischofshofen rückte zum Brandort, der aufgrund des Schneefalls nicht leicht zu erreichen war, an. Am Weg zum Brandobjekt wurde noch ein Kleinbus, der in ein Waldstück abzurutschen drohte, zurück auf die Straße gezogen. Bei der Einvernahme durch die Polizei zeigten sich die beiden jungen Urlauber geständig . Sie gaben an, bereits am Nachmittag des Vortages die Eingangstüre der abgelegenen Hütte aufgebrochen zu haben. Dort entwendeten sie lediglich Werkzeug, das sie in der Nähe wieder ablegten. Zur Brandstiftung gaben sie an, das Ausmaß ihrer Zündelei nicht richtig eingeschätzt zu haben. Die beiden Deutschen werden auf freiem Fuß angezeigt. Weitere Ermittlungen laufen.