Flugrettung 2025 in Niederösterreich: Hilfe aus der Luft

2025 wurden die vier in Niederösterreich stationierten ÖAMTC-Notarzthubschrauber zu insgesamt 4.265 Einsätzen alarmiert. Im Vergleich zu 2024, als 4.422 Alarmierungen verzeichnet wurden, entspricht das einem leichten Rückgang. Die Nachfrage nach luftunterstützender Notfallmedizin bleibt jedoch hoch, denn im Schnitt rückten die Crews zwölfmal täglich aus. Am häufigsten wurde Christophorus 2 in Gneixendorf alarmiert, der 1.342 Einsätze flog (2024: 1470). Christophorus 3, stationiert in Wiener Neustadt , hob 1.275-mal ab (2024: 1.149), Christophorus 15 in Ybbsitz wurde zu 924 Einsätzen gerufen (2024: 1.018) und der Intensivtransporthubschrauber Christophorus 33/ ITH, ebenfalls in Wiener Neustadt, startete zu 724 Missionen (2024: 785). „Hinter jeder Alarmierung steht ein Mensch in einer Ausnahmesituation“, sagt Geschäftsführer Marco Trefanitz . Aufgabe der Teams sei es, medizinische Hilfe so schnell wie möglich an den Einsatzort zu bringen. Medizinische Notfälle als Hauptgrund In 2.303 Fällen rückten die Hubschrauber zu internistischen und neurologischen Akutfällen aus, etwa Herzinfarkte oder Schlaganfälle . Weitere Schwerpunkte waren Unfälle im Alltag, dort kam es zu 547 Einsätzen. Der Notarzthubschrauber hob zu 435 Verkehrsunfälle und zu 133 Sport- und Freizeitunfälle im alpinen Gelände ab. In einigen Fällen waren Landungen nicht möglich, wodurch es zu 52 Taubergungen kam. Bei insgesamt 2.835 Einsätzen handelte es sich um Primäreinsätze mit Versorgung direkt am Notfallort. Bundesweite Einsätze Österreichweit verzeichnete die ÖAMTC-Flugrettung 2025 insgesamt 21.650 Alarmierungen . Im Schnitt bedeutet das 59 Einsätze pro Tag. Der ÖAMTC betreibt 18 ganzjährige einsatzbereite Notarzthubschrauber und zusätzlich vier saisonale Stützpunkte in Wintersportregionen.