“epd medien” stellt gedrucktes Heft ein.

Ungedruckt: Der Medienfachdienst "epd medien" hat mit dem Jahreswechsel seine gedruckte Ausgabe eingestellt. Das Angebot erscheint künftig ausschließlich digital. Das Print-Aus sei "der nächste konsequente Schritt eines längeren Modernisierungsprozesses, angefangen von 'digital first' bis hin zu 'digital only'", lässt Ariadne Klingbeil , Kaufmännische Geschäftsführerin des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik , auf turi2-Nachfrage wissen. Website, App, Newsletter und Podcast sollen künftig das Zentrum der Berichterstattung bilden. Der Schritt spare zudem steigende Kosten für Papier, Druck und Logistik und entlaste die Redaktion "von Produktionsroutinen, um das zu sichern, was Grundlage für Qualitätsjournalismus ist: tiefgehende Recherche". Ein Stellenabbau in der epd-Redaktion sei mit der Produktumstellung nicht verbunden, so Klingbeil. Die Druckauflage habe zuletzt "im niedrigen dreistelligen Bereich" gelegen. "epd Medien" war seit 1949 als Fachzeitschrift für Medienschaffende, Medienpolitik und -wissenschaft erschienen, anfangs unter dem Titel "epd/Kirche und Rundfunk". Das Blatt kam zeitweise mehrfach wöchentlich. Seit 2011 erschien die Zeitschrift im Wochentakt, vor zwei Jahren hatte man die Erscheinungsweise im Rahmen eines Relaunches auf einen zweiwöchentlichen Rhythmus umgestellt. Mit ihrem Digitalkurs wolle die Evangelische Publizistik u.a. "medienethische Perspektiven in Echtzeit in Debatten" einspeisen, "statt sie im Zwei-Wochen-Rhythmus eines Heftes nachzureichen", schreibt Klingbeil. turi2 – eigene Infos Ungedruckt: Der Medienfachdienst “epd medien” hat mit dem Jahreswechsel seine gedruckte Ausgabe eingestellt. Das Angebot erscheint künftig ausschließlich digital. Das Print-Aus sei “der nächste konsequente Schritt eines längeren Modernisierungsprozesses, angefangen von ‘digital first’ bis hin zu ‘digital only'”, lässt Ariadne Klingbeil , Kaufmännische Geschäftsführerin des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik , auf turi2-Nachfrage wissen. Website, App, Newsletter und Podcast sollen künftig das Zentrum der Berichterstattung bilden. Der Schritt spare zudem steigende Kosten für Papier, Druck und Logistik und entlaste die Redaktion “von Produktionsroutinen, um das zu sichern, was Grundlage für Qualitätsjournalismus ist: tiefgehende Recherche”. Ein Stellenabbau in der epd-Redaktion sei mit der Produktumstellung nicht verbunden, so Klingbeil. Die Druckauflage habe zuletzt “im niedrigen dreistelligen Bereich” gelegen. “epd Medien” war seit 1949 als Fachzeitschrift für Medienschaffende, Medienpolitik und -wissenschaft erschienen, anfangs unter dem Titel “epd/Kirche und Rundfunk”. Das Blatt kam zeitweise mehrfach wöchentlich. Seit 2011 erschien die Zeitschrift im Wochentakt, vor zwei Jahren hatte man die Erscheinungsweise im Rahmen eines Relaunches auf einen zweiwöchentlichen Rhythmus umgestellt. Mit ihrem Digitalkurs wolle die Evangelische Publizistik u.a. “medienethische Perspektiven in Echtzeit in Debatten” einspeisen, “statt sie im Zwei-Wochen-Rhythmus eines Heftes nachzureichen”, schreibt Klingbeil. turi2 – eigene Infos