Trumps Angriff in Venezuela: US-Imperialismus 2.0

Militäreinsätze der USA in Mittelamerika hat es immer wieder gegeben, zuletzt Ende 1989 gegen Panama, als der dortige Staatschef wegen mutmaßlicher Drogenvergehen entführt wurde. In Südamerika wurde bisher vor allem politisch interveniert Der US-Imperialismus begann 2026 mit einem Paukenschlag. Man muss Venezuelas langjährigen Machthaber Nicolás Maduro nicht besonders mögen, um in seiner demütigenden Entführung durch US-Truppen und den Ansagen von Donald Trump einen folgenreichen Bruch des Völkerrechts zu sehen. Der Oberbefehlshaber aus dem Weißen Haus zeigt, wie er seine Monroe-Doktrin des 21. Jahrhunderts umsetzen will: Das südamerikanische Land mit den größten nachgewiesenen Ölreserven weltweit soll bis auf weiteres von einem Gremium mit US-Außenminister Marco Rubio und anderen geleitet werden, so Trump auf seiner Pressekonferenz am Tag der Aggression in Florida. Für die Finanzierung dieses Projekts sei die Förderung jenes Öls vorgesehen, „d Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .