Anschlag auf Stromversorgung in Berlin: „Mit links hat das nichts zu tun“, sagt die Linke

Mit einem Promiaufgebot tritt die Linkspartei im Westberliner Stadtteil Zehlendorf auf – weil der vom großen Stromausfall betroffen ist. Um zu helfen – und den Verdacht abzuschütteln, der Anschlag könnte etwas mit ihrer Politik zu tun haben „Entschuldigung, haben Sie Strom zuhause?“ „Nö“, ruft die vorbeieilende Frau, bleibt stehen und fummelt sich dabei ein Taschentuch aus der Jackentasche. „Wollen Sie Taschentücher?“, fragt die Linken-Politikerin Franziska Brychcy und lächelt tapfer die eiskalte Luft weg. „Oder nen Kaffee?“ „Ja“, sagt die Frau – zum Kaffee, Taschentücher hat sie selber genug. Kaffee wird umgehend organisiert, so ganz einfach ist das allerdings nicht, denn auf dem kleinen Platz am S-Bahnhof Zehlendorf ist viel los: Mehr als ein Dutzend Mitglieder der Linkspartei haben sich hier verteilt, umzingelt von noch einmal so vielen Journalist*innen. Es ist Tag drei des großen Stromausfalls im Südwesten Berlins. Die Linken sind Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .