Das Ende aller Dakar-Träume: Ebster nach Sturz verletzt

Erstmals startete der Tiroler Tobias Ebster als Werksfahrer in die Rallye Dakar . Nach der zweiten Etappe durch Saudi-Arabien hatte er 14 Minuten Rückstand auf den Führenden in der Rally2-Wertung. Doch auf der dritten Etappe kam das bittere Aus. Der 28-Jährige stürzte mit seiner Hero-Maschine bei sehr geringer Geschwindigkeit in einer Linkskurve nach nur 14 Kilometer und konnte die Fahrt mit einer Handverletzung nicht mehr fortsetzen. Mit dem Helikopter wurde er zurück ins Biwak gebracht. Nach Röntgen und CT-Scan wurde ein Kahnbeinbruch diagnostiziert. Im Gespräch mit motorsport-total sagte er: „Ich habe mir leider vor zwei Jahren, kurz vor meiner ersten Rallye Dakar, dieses Kahnbein gebrochen. Ich bin dann operiert worden und habe mir das leider wieder gebrochen. Die Schraube ist drinnen, aber es ist trotzdem gebrochen.“ KTM-Pilot Daniel Sanders verteidigte auf den 421 Kilometern seine Gesamtführung erfolgreich. Sanders kam am Dienstag als Dritter hinter den beiden Honda-Piloten Tosha Schareina (ESP) und Ricky Brabec (USA) ins Ziel. Der Australier büßte 3:28 Minuten ein, führt gesamt aber 1:07 Min. vor Brabec und 1:13 vor Schareina. Ford dominiert bei den Autos Bei den Autos gab es einen Umsturz im Gesamtklassement, das nun von fünf Ford-Piloten angeführt wird. Den Etappensieg und die Führung in der Gesamtwertung holte sich Mitch Guthrie . Der US-Amerikaner gewann 2:27 Min. vor dem Tschechen Martin Prokop, der auch gesamt mit 26 Sekunden Rückstand Rang zwei einnimmt. Der unter dem Namen Max Mustermann antretende Red-Bull-Milliardär Mark Mateschitz beendete die Etappe mit 51:33 Minuten Rückstand auf Rang 60 und liegt in der Gesamtwertung auf Platz 62 (+2:18:33 Stunden).