Dass die USA Grönland haben wollen, hat Trump schon oft bekräftigt. Nach dem Überfall auf Venezuela muss man sich ernsthaft damit befassen. Welche Abkommen könnten dann greifen? Was hieße ein bewaffneter Konflikt zwischen NATO-Staaten? Seit Donald Trump seine Kandidatur für 2024 angekündigt hat, suchen die NATO-Verbündeten nach Wegen, das Bündnis „trump-beständig“ zu machen. Bekannt waren dabei seine schon in der ersten Amtszeit wiederholten Austrittsdrohungen für den Fall, dass die Mitgliedstaaten ihre Militärausgaben nicht drastisch steigerten. Dabei spricht er jenseits der zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts, die 2014 in Wales vereinbart wurden, von 3,5 und sogar fünf Prozent des BIP. Trump hat militärische Gewalt in Grönland nicht ausgeschlossen Neu war vor Jahresfrist allerdings der Nachdruck, mit dem er zwei langjährige NATO-Partner bedrohte: Kanada solle der 51. Bundesstaat der USA werden und Dänemark die Insel Grönland abgeben, wie er Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .