ÖSV-Frust in Madonna: "Das hat mit Slalomfahren nichts zu tun"

Österreichs Slalom-Herren wollen in diesem Winter einfach nicht richtig in Fahrt kommen. In den ersten vier Saisonrennen war ein sechster Platz das Highlight, auch beim Klassiker in Madonna liegen die Österreicher nach dem ersten Durchgang nicht im Spitzenfeld . In den Top Ten findet sich jedenfalls kein ÖSV-Läufer. Was zumindest einen kleinen Funken Hoffnung für den zweiten Durchgang macht: Der Rückstand von Manuel Feller auf Halbzeit-Leader Eduard Hallberg (FIN) ist mit 0,75 Sekunden noch keine Welt und eröffnet dem Tiroler noch alle Möglichkeiten. APA/AFP/PIERRE TEYSSOT / PIERRE TEYSSOT Manuel Feller ist beim Slalom in Madonna nach dem ersten Lauf der beste Österreicher Michael Matt verlor im ersten Lauf 84 Hundertstelsekunden auf den finnischen Überraschungs-Führenden. Johannes Strolz büßte 1,17 Sekunden ein. Zerknirschter Schwarz Marco Schwarz kassierte auf dem Hang, auf dem er im Dezember 2023 seinen letzten Slalomsieg gefeiert hatte, einen Rückstand von über zwei Sekunden und war verärgert. "Das hatte mit Slalomfahren nichts zu tun", ärgerte sich der Kärntner. Dominik Raschner fädelte ein und kam damit in den ersten fünf Saison-Rennen nur einmal in die Wertung. Ein Sorgenkind im österreichischen Slalom-Team bleibt derweil Fabio Gstrein . Im letzten Winter schien es mit zwei Podestplätzen, als hätte sich der Ötztaler in der Weltspitze etabliert. Aus im 1.Durchgang In dieser Saison folgte aber ein Rückfall ins Mittelmaß : In den ersten vier Slaloms kam der 28-Jährige über einen zehnten Platz nicht hinaus. In Madonna rutschte Fabio Gstrein nach einer völlig verpatzten Fahrt bereits im ersten Durchgang aus dem Kurs. Gstrein war übrigens der einzige Läufer aus den Top 15 der Startliste, der nicht ins Ziel kam.