Arsene Wenger: "Ich liebe die Nummer 10 von Österreich"

Bei der Unter-17-Weltmeisterschaft in Katar war für Österreichs Team erst im Finale Endstation. Nach einem 0:1 gegen Portugal gab es für das ÖFB-Team schließlich die Silbermedaille zu feiern. Zuvor hatte die Elf von Teamchef Hermann Stadler reihenweise überzeugt. Italien , Japan und England räumten die Österreicher auf dem Weg ins Endspiel aus dem Weg. Das gesamte Turnier vor Ort war dabei auch Arsene Wenger . Der Franzose, von 1996 bis 2018 Starcoach des FC Arsenal , ist bei der FIFA als Direktor für globale Fußballförderung engagiert. Sein gutes Auge für junge Talente hatte der heute 76-Jährige Zeit seines Lebens als Trainer immer wieder unter Beweis gestellt. Nun wurde Wenger gefragt, welche Talente ihm bei der U-17-WM besonders ins Auge gestochen sind. "Mir haben viele Spieler gefallen, aber ich liebe die Nummer 10 von Österreich." Die wurde von Vasilije Markovic getragen. Der zentrale Mittelfeldspieler aus der Jugend von Austria Wien war bei der Weltmeisterschaft in allen acht Partien zum Einsatz gekommen. Sieben Mal stand er in der Startelf. Ob der 17-Jährige bei der Austria demnächst einen Karrieresprung machen wird? Im Herbst kam er vor der U-17-WM lediglich zwei Mal in der zweiten Mannschaft, den Young Violets in der 2. Liga, zum Einsatz. Den Rest der Halbsaison spielte er zuvor in der Unter-18 der Veilchen. Damit nicht genug: Gleich als zweites nannte er Österreichs Nummer 11, Dominik Dobis , der während des Turniers leider durch einen Kreuzbandriss im Knie ausfiel. Als dritten im Bunde nannte er jenen Österreicher, der besonders viele Schlagzeilen machte während des Turniers. Johannes Moser wurde mit acht Treffern Torschützenkönig der WM. Erst der vierte Spieler, den Wenger nannte, war mit Italiens Samuele Inacio kein Österreicher. Schließlich nannte Wenger auch noch Österreichs Ifeanyi Ndukwe . Erst vor wenigen Tagen wurde der Transfer des Innenverteidigers von der Austria zum FC Liverpool offiziell.