Vulkangruppe-Anschlag war dumm, aber: Was bleibt der radikalen Linken noch als Widerstand?

Im Netz rätseln Linke über die Urheberschaft des Anschlags auf das Berliner Stromnetz, um von der wesentlichen Frage abzulenken: Was sind nach zivilem Ungehorsam und ignorierten Volksentscheiden sinnvolle Instrumente linken Widerstands? Das waren bestimmt keine Linken, sondern das waren Geheimdienste! So liest man viele Kommentare im Netz nach dem Angriff auf das Stromnetz in Berlin. Dabei hatte eine „Vulkangruppe“ sich auf mehreren linken Online-Portalen zu dem Angriff auf die Energieversorgung bekannt, mit sogar einer zweiten Beteuerungs-Erklärung : „Zu den kursierenden Unterstellungen einer angeblichen ‚False-Flag-Aktion‘ eines ausländischen Staates sagen wir klar: Diese Spekulationen sind nichts weiter als der Versuch, die eigene Ohnmacht zu kaschieren.“ Die Konstruktion eines äußeren Feindes sei „bequem, entlastet und verschiebt die Debatte“. Man kann nun natürlich spekulieren, dass trotz dieser Erklärungen Geheimdienste involviert sind ̵ Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .