70. Eurovision Song Contest in Wien: Warnung vor gefälschten Tickets

Kurz vor dem Start der ersten Ticketverkaufswelle für den 70. Eurovision Song Contest 2026 in Wien haben ORF, EBU, Innenministerium, Stadt Wien und die Plattform "Watchlist Internet" eine gemeinsame Warnung vor gefälschten Tickets ausgegeben. Als Grundregel gilt: Wer es verabsäumt hat, sich fristgerecht für das offizielle mehrstufige Ticketingsystem zu registrieren, kann keine Karten mehr in der ersten Verkaufswelle erwerben. Verlockende Angebote oder "Geheimkontingente" in sozialen Netzwerken und auf Onlineplattformen, die oft zu überhöhten Preisen verkauft werden, seien Fake, heißt es in einer Aussendung. Vorsicht ist insofern geboten, als Betrüger etwa täuschend echte Kopien von Ticketwebseiten nachbauen, Phishingmails mit vermeintlichen Last-Minute-Tickets oder Social-Media-Ticket-Packages anbieten. Cyberexperten empfehlen außerdem, keine Selfies mit echten Tickets zu posten, da der QR-Code kopiert werden kann. Um Betrügern das Handwerk zu legen, wird auch auf Hinweise aus der Community gesetzt. Verdächtige E-Mails oder Webseiten rund um den ESC-Ticketverkauf sollen demnach via esc-cybersecurity@orf.at bekanntgegeben werden. Zur Meldung einer Straftat kann jede Polizeidienststelle oder online die Meldestelle gegen Internetkriminalität des Bundeskriminalamts unter against-cybercrime@bmi.gv.at kontaktiert werden.