Ein 48-jähriger Österreicher verursachte am Freitagabend einen Verkehrsunfall auf der Südosttangente (A23) in Wien-Simmering. Der Mann war mit seinem 12-jährigen Sohn als Beifahrer unterwegs, als er gegen 19.40 Uhr im Bereich der Abfahrt zum Gürtel die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Bei dem Fahrer wurde ein Alkoholwert von 2,28 Promille gemessen. Glücklicherweise blieben beide Insassen unverletzt, obwohl am Fahrzeug ein Schaden im sechsstelligen Eurobereich entstand. Winterliche Verhältnisse und Alkohol am Steuer Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam das Fahrzeug aufgrund der winterlichen Verhältnisse ins Schleudern. Die Fahrbahn war zum Unfallzeitpunkt nass, rutschig und teilweise schneebedeckt. Das Auto prallte schließlich gegen einen Aufpralldämpfer im Bereich der Abfahrt. Ob der hohe Alkoholwert des Fahrers zum Kontrollverlust beigetragen hat, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Führerschein abgenommen Dem mutmaßlich alkoholisierten Fahrer wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Mit einem gemessenen Wert von 2,28 Promille lag der 48-Jährige deutlich über der gesetzlichen Grenze. Neben dem erheblichen Sachschaden am Fahrzeug muss der Mann nun mit weiteren rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Polizei Wien ermittelt zu den genauen Umständen des Unfalls.