Im sonnigen Benidorm trainiert Rapid für ein Frühjahr, das besser sein muss als die vergangenen drei Monate, um diese turbulente Saison noch ins Positive drehen zu können. „Nach einem Trainerwechsel wirkt natürlich immer alles positiv, aber ich bin auch wirklich überzeugt von dem, was zu sehen ist. Das schaut richtig gut aus“, meint Rapid-Sportchef Markus Katzer . Präsident Alexander Wrabetz nahm sich die Zeit, um für drei Tage anzureisen. „Ich kann nicht direkt eingreifen, aber ich möchte mir ein genaueres Bild machen “, erklärt der langjährige ORF-Chef. Kurier/Juerg Christandl Besonders genau wird natürlich auf Johannes Hoff Thorup geschaut, und wie der neue Chefcoach agiert. Der Däne, der weiterhin sehr eifrig kommuniziert und sich auch auf taktische Details stürzt, kündigt an, dass alle vollfitten Spieler am Montag im Test gegen Ferencvaros Einsatzminuten bekommen sollen. Wurmbrand angeschlagen Nicht darunter ist (neben den bekannten Ausfällen) Niki Wurmbrand , der bereits in der Winterpause Leistenschmerzen hatte. „Nix Schlimmes, Niki ist bald zurück im Training“, meint Katzer. Martin Ndzie reiste nach dem Aus in Marokko beim Afrika-Cup in die Heimat nach Kamerun und wird am Dienstag in Spanien eintreffen . Alexander Huber Ebenso in Benidorm ist Ernährungsberaterin Petra Stuparits . Hoff Thorup möchte mit dem großen, teils neuen Staff bestmöglich zusammenarbeiten. "Ich bin bislang zufrieden. Der erste Test ist immer aufregend, es soll viel Energie zu sehen sein . Aber die Spieler müssen sich auch erst an meine Philosophie gewöhnen", sagt der 36-Jährige. Unterschiedliche Zeitpläne vor Test Ferencvaros steht bereits am Ende der Vorbereitung , am 22. Jänner wartet in der Europa League Panathinaikos . Dass die Rapidler noch nicht so weit sein könnten, wird gegen die Ungarn bewusst in Kauf genommen. Da die Freitagspartie gegen Breslau von den Polen abgesagt wurde, könnten die Hütteldorfer nach der Rückkehr aus Spanien in Wien noch einen internationalen Test einschieben.