Die Eberswalder Wurstwerke wurden vom Fleischkonzern Tönnies aufgekauft – und nun werden sie geschlossen. Ausbluten lassen, weiterziehen: So agieren Westkonzerne im Osten. Mit Folgen „Das war die beste Stadionwurst überhaupt“, erinnert sich ein Nutzer in sozialen Netzwerken. Er meint die „Eberswalder Würste“, die nicht nur bei Fußballfans des 1. FC Union Berlin sehr beliebt sind, sondern auch an zahlreichen Abendbrottischen zum Standardgedeck gehören. In Zukunft werden die Würstchen jedoch nicht mehr wie bisher aus den Eberswalder Wurstwerken im brandenburgischen Britz kommen. Das zu Tönnies gehörende Traditionsunternehmen steht vor dem Aus. Die Produktion soll nach aktueller Planung bis Ende Februar eingestellt werden . Mehr als 500 Beschäftigte verlieren ihre Arbeitsplätze. Vor Ort sind die Betroffenen geschockt – und wütend. Denn hinter dem Vorgang steckt mehr als eine tragische, aber unabw Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .