Grundsatzprogramm: Bei der Linken schlägt die Stunde der Nerds

Die Linke startet den Prozess für ein neues Grundsatzprogramm. Bei der Auftaktkonferenz geht es kurz um Wehrpflicht, Mieten und die NATO. Die meiste Zeit aber ist Theorie angesagt: Wer weiß, was ein neoliberales Akkumulationsmodell ist? Irgendwann, da ist es draußen längst dunkel und die Luft im Saal schon ziemlich verbraucht, hält Alex Demirović kurz inne, legt den Kopf schräg und sagt: „Ich stell’ mir auch vor, wie es überhaupt in zwei Jahren ist. Wenn ich mir überlege, wie viel allein im letzten Jahr passiert ist. Das ist bei dieser Dynamik ja eine riesige Herausforderung.“ Was der 74-jährige linke Soziologe auf der Auftaktkonferenz der Linken zum neuen Grundsatzprogramm meint, dafür steht schon die erste Januarwoche 2026. Von Venezuela bis Iran: Auf der Welt bleibt derzeit kaum ein Stein auf dem anderen. Die Linke hat sich in Berlin versammelt, um den Prozess zu einem neuen Grundsatzprogramm einzuleiten, das sich auf diese Herausforderungen einstellt. Zeit Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .