Chaosforscher sagt: „Der Stromausfall in Berlin war noch überschaubar“

Wie man künftig die Risiken für Katastrophen minimieren kann, und weshalb wir uns im Krisenfall nicht auf den Staat verlassen sollten – das verrät Marco Wehr im Gespräch mit dem „Freitag“ der freitag: Herr Dr. Wehr, darf man Tennisspielen , wenn der Strom ausfällt? Marco Wehr : Wenn man Bürgermeister ist, sollte man sich voll und ganz um die Krisenbewältigung kümmern. Das erwarten die Bürger. Im Berliner Südwesten waren ab dem 3. Januar 45.000 Haushalte und damit rund 100.000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten, das Krisenmanagement schien nicht optimal. Sie sind kein Berliner, wie haben Sie das Stromchaos erlebt? Wehr : Mich hat es nicht überrascht. Die gesamte Netzstruktur wird immer komplexer und dadurch auch anfälliger. Dabei ist es völlig egal, ob es sich, wie in Berlin, um einen terroristischen Anschlag handelt, um Naturereignisse oder systemimmanente Probleme. Mit der steigenden Komplexität der globalisierten, du Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .