Zwischen Plattenbau und Provinz, Dorfdisco und Dosenbier entsteht mit der Hinterlandgang eine neue Stimme der ostdeutschen Jugend. Ihr neues Album „Vielleicht wird alles gut“ verhandelt Herausforderung und Hoffnung neuer Lebensrealitäten Wo ist das Hinterland? Vielleicht in Demmin, einer Kleinstadt irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern. Hier ist er nämlich, der abgehängte Osten, von dem immer geredet wird. Die Hansestadt ging in die Geschichtsbücher ein mit einem der größten Massensuizide im Jahr 1945, den die Einwohner aus Angst vor Übergriffen durch die Rote Armee begingen. Nazis marschieren dort seit den Nullerjahren regelmäßig auf mit vermeintlichen Trauermärschen. Demmin ist auch die Heimat von Albert Münzberg und Pablo Himmelspach, die sich Hinterlandgang nennen und deutschsprachigen Rap mit elektronischen Club-Beats machen. Ihr neues Album Vielleicht wird alles gut (Audiolith) ist auch Anlass, über junge, ostdeutsche Lebensrealitäten nachzudenken, und ein Bewei Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .