Es sorgt für Schlagzeilen, dass Prinz William eine Krisenmanagement-Expertin für sein Büro im Kensington Palace engagiert hat . Liza Ravenscroft ist dafür bekannt, ihren Kunden in "schwiergigen Zeiten" beizustehen. In ihrem Lebenslauf betont sie laut Daily Mail ihre Expertise im Umgang mit "multinationalen Marken, die nie so hohen Erwartungen ausgesetzt waren und nie so gründlich unter die Lupe genommen wurden, wenn etwas schiefging." Aufruhr um Williams neue Mitarbeiterin Nach dem Titel-Skandal um Andrew Moutbatten-Windsor im vergangenen Jahr wurde spekuliert, dass Ravenscroft nun damit beauftragt werden könnte, den Ruf der Krone zu retten. Laut Hello! soll sich die Krisen-Expertin künftig um die tägliche Pressearbeit des Kensington-Palastes kümmern, um langfristig die öffentliche Wahrnehmung des Kensington Palasts mitzugestalten. Obwohl der Prinz von Wales intensive Medienbeobachtung gewohnt ist, deutet die Entscheidung, eine spezialisierte Krisenmanagerin hinzuzuziehen, auf ein bewusstes Bemühen hin, seine öffentliche Rolle im Hinblick auf seine bevorstehende Thronbesteigung zukunftssicher zu gestalten, berichtet der britische Mirror . Williams Krisenmanagerin: Panikreaktion oder Kalkül? Experten nehmen jedoch nicht an, dass Ravenscroft aufgrund eines speziellen Vorfalls engagiert wurde. Vielmehr würde ihre Einstellung Prinz Williams langfristige Überlegungen zu Reputation, Kontrolle der öffentlichen Meinung und Glaubwürdigkeit widerspiegeln. PR-Expertin Mayah Riaz nimmt an, dass der Schritt kein devensiver sondern eher als Kalkül zu verstehen sei. "Ich arbeite eng mit prominenten Persönlichkeiten im Krisenmanagement zusammen und kann sagen, dass dies ein durchdachter und proaktiver Schritt ist, keine Panikreaktion", wird sie vom Mirror zitiert. "Bei solch starker öffentlicher Beobachtung entstehen die größten Reputationsschäden meist durch mangelnde Vorbereitung, nicht durch die Krise selbst." Dir Rolle eines Krisenmanagers sei in erster Linie präventiv. "Die Aufgabe eines Krisenmanagers besteht im Wesentlichen darin, jedes mögliche Szenario durchzuspielen, Brennpunkte zu erkennen, bevor sie eskalieren, und klare Reaktionspläne zu entwickeln", erklärt Riaz. "Es geht um klare Kommunikation, Schnelligkeit und darum, die richtige Darstellung parat zu haben, falls Spekulationen überhandnehmen." William, der sich mit diesem Schritt wohl wieder etwas mehr auf seine Zeit auf dem Thron vorbereitet, gehe es wohl darum, "die langfristige Glaubwürdigkeit zu schützen, anstatt sich täglich mit Schlagzeilen zu befassen", fügte die PR-Expertin hinzu.