Historienschinken und politisch Kurzsichtiges: Unsere Kritikerin überzeugt die Auswahl der zehn „bemerkenswertesten Inszenierungen“ für das Theatertreffen nicht. Zwei allerdings kann sie uneingeschränkt empfehlen Bevor die Jury des Theatertreffens an diesem Dienstag die Auswahl der zehn bemerkenswertesten Inszenierungen verkündete, gedachte der Intendant Matthias Pees zunächst des kürzlich verstorbenen langjährigen künstlerischen Leiters der Berliner Festspiele, Ulrich Eckhardt. Dieser habe nicht nur bis zum Jahr 2000 fast 30 Jahre lang entscheidende Impulse für das Haus gesetzt, sondern es sogar geschafft, dass 1989 Inszenierungen aus der DDR beim Theatertreffen zugegen waren. (Ich habe nachgeschaut: Gleich vier Inszenierungen der damaligen Legenden Heiner Müller, Thomas Langhoff, Horst Hawemann und Christoph Schroth waren vertreten.) „Die DDR war also 1989 hier dabei“, wiederholt Pees anerkennend und unkt dann in Form eines schrägen Lapsus: R Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .