Das vergangene Jahr war für den heimischen Tourismus ein Jahr der Rekorde. So verzeichnete die Branche etwa in den Sommermonate mehr Nächtigungen als jemals zuvor. Und auch für das Gesamtjahr setzt sich dieser Trend fort, so die Zahlen der Statistik Austria . 156 Millionen Übernachtungen zählten die österreichischen Touristiker insgesamt. Diese Zahl bricht den bisherigen Nächtigungsrekord aus dem Jahr 2024 mit 154,3 Millionen. Die finalen Zahlen für den Dezember liegen noch nicht vor, sondern wurden für die Statistik vorerst geschätzt. "Wir gehen deshalb von mindestens 156 Millionen Nächtigungen aus", sagt Jürgen Weiß von der Statistik Austria, der die Zahlen präsentiert. "Sehr gute" Auslastung bis in den Dezember Vor allem der Dezember soll 2025 in den meisten Regionen "gut bis sehr gut" gelaufen sein, sagt Susanne Kraus-Winkler , Bundessparten-Obfrau für Tourismus bei der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). So waren zwischen Weihnachten und Silvester nicht nur die Betriebe in den Skigebieten stark ausgelastet. Auch die Städte gab es - vor allem wegen der Christkindlmärkte - in den letzten paar Wochen des Jahres teils großen Besucherandrang. Relativ ausgeglichen waren die Nächtigungszahlen auch im vergangenen Jahr in den beiden Hauptsaisonen Sommer und Winter. Wie schon in den Vorjahren gab es auch 2025 in der Sommersaison etwas mehr Übernachtungen. Hochpreisige Hotels boomen - vor allem im Winter Die Ausgaben der einzelnen Gäste während ihrer Aufenthalte waren aber im Winter höher, etwa egen der zusätzlichen Kosten im Rahmen eines Skiurlaubs und weil in den kalten Monaten etwa höherpreisige Wellnesshotels boomen. Insgesamt gab es große Zuwächse im Vier- und Fünf-Stern-Bereich, wie auch bei Ferienwohnungen , die etwa über Online-Plattformen wie Airbnb vermietet werden. Regional gesehen spielte der Tourismus auch 2025 in Westösterreich die größte Rolle. "Der Westen ist der Tourismusmotor des Landes", sagt Weiß dazu. Wien und Burgenland besonders beliebt, NÖ und Kärnten weniger Trotzdem verzeichneten die Bundeshauptstadt und das Burgenland unter den Bundesländern das stärkste Wachstum bei den Nächtigungen seit dem Jahr 2019. In Niederösterreich und Kärnten wiederum nächtigten 2025 weniger Gäste als noch vor der Coronapandemie.