Mieterin hört zu laut Musik: Was man dagegen tun kann

Regelmäßig beantworten unsere Rechtsexperten Anfragen von Lesern zu den Themen Wohnen, Eigentum, Miete und Nachbarschaft. Da geht es um heikle Themen, von der Betriebskostenabrechnung bis zum Mietvertrag, von Nachbarschaftskonflikten bis zu Sanierungsmaßnahmen, von Gartenthemen bis zur Lärmbelästigung. Jeden zweiten Montag ist unser KURIER-Wohntelefon für Sie erreichbar. Der nächste Termin ist übrigens am 26. Jänner 2026 , von 10 bis 11 Uhr. Rufen Sie an unter Telefon 05 9030 22337 oder schicken Sie Ihre Frage per E-Mail an immo@kurier.at . Diesmal hat uns eine Frage erreicht, in der es um eine laute Mieterin geht. FRAGE: Ich bin Vermieterin einer Eigentumswohnung. Seit einiger Zeit erreichen mich von anderen Bewohnern des Hauses Beschwerden über meine Mieterin, weil sie angeblich zu laut und zu lange Musik hört. Wie gehe ich jetzt am besten vor? Welche Schritte muss ich setzen? KURIER/Montage,Jeff Mangione Barbara Walzl-Sirk vom Mieterschutzverband Am KURIER Wohntelefon gab diesmal Barbara Walzl-Sirk vom Mieterschutzverband , Auskunft. Sie hat folgende Rechtsantwort: ANTWORT: Ich rate Ihnen, die Mieterin aufzufordern, ihr von den anderen Bewohnern beanstandetes Verhalten zu unterlassen und die Regelungen der Hausordnung, sofern Sie eine haben, einzuhalten. Sollte die Mieterin nicht bereit sein, ihr Verhalten zu ändern, und vor allem in den Nachtstunden laut Musik hören, können Sie ihr auch eine Räumungsklage androhen, da sie das friedliche Zusammenleben im Haus stört. Falls dies auch nichts bringen sollte, können Sie mit Ihrem Anwalt eine Räumungsklage einbringen.