Was wird in Chemnitz vom Glanz der Kulturhauptstadt bleiben? Um was gilt es jetzt zu kämpfen? In Chemnitz ist das Kulturhauptstadtjahr beendet, und gerade hat der Stadtrat ein Rahmenkonzept zum Erbe des Projekts beschlossen: Die „Legacy“ soll festlegen, wie erfolgreiche Formate weitergeführt werden können. Vor der Bewerbung standen die rassistischen Ausschreitungen vom Sommer 2018, noch zum Auftakt des Kulturhauptstadtjahrs im Januar 2025 sind Rechtsextreme aufmarschiert, unter Protesten aus der Zivilgesellschaft. Was von dem Riesenprojekt bleibt, resümiert Nora Krzywinski, die „Offener Prozess“ leitet, ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex, das seit Mai in Chemnitz besteht. Es bietet neben Vermittlungsangeboten einen Forschungsbereich und war Teil des Programms zur Kulturhauptstadt, wird in diesem Jahr aber weiter bestehen. Krzywinski spri Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .