Nach dem Berliner Stromausfall kursierten schnell Verschwörungserzählungen – auch in linken Milieus. Die Psychologin Pia Lamberty erklärt, warum solche Narrative entstehen und wie sie den demokratischen Diskurs gefährden In Berlin fiel der Strom aus. Unzählige Menschen kamen zu Schaden und mussten tagelang bei Minusgraden frieren oder in Notunterkünften evakuiert werden. Obwohl die linke Vulkangruppe sich zu dem Anschlag bereits bekannt hatte, wurde vor allem in linken und grünen Kreisen gemunkelt, Russland hätte dem Südwesten Berlins den Strom abgedreht und sei Drahtzieher des Ganzen gewesen. Auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Konstantin von Notz sprach von „Akteuren im In- und Ausland“. Die Sicherheitsbehörden konnten jedoch keine Beteiligung Russlands feststellen. Wie also entstehen solche Verschwörungserzählungen auch in sich selbst als aufgeklärt verstehenden Milieus und welche Gefahren bergen sie für den demokratischen Diskurs? D Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .