Nach Halbzeitführung: ÖSV-Star Hörl plumpst vom Siegespodest

Hätte am Samstag auf der Olympiaschanze von 1972 in Sapporo der Olympia-Bewerb stattgefunden, die österreichischen Skispringer hätten einen Absturz erlitten. Trotz einer mannschaftlich starken Leistung, trotz 7 Springern in den Top 18. Denn auf dem Podest war kein ÖSV-Adler zu finden . Rückfall im Finale Jan Hörl landete im ersten Bewerb in Sapporo als bester Österreicher auf dem vierten Platz. Nach dem ersten Durchgang hatte der Salzburger noch geführt und durfte sich berechtigte Hoffnungen auf seinen sechsten Weltcupsieg machen. Im zweiten Durchgang wurde Hörl noch vom slowenischen Sieger Domen Prevc und den beiden Japanern Naoki Nakamura und Ren Nikaido überflügelt und fiel vom Stockerl. APA/AFP/TOSHIFUMI KITAMURA / TOSHIFUMI KITAMURA Jan Hörl hebt auf dem Olympiabakken von 1972 in Sapporo ab Bei Olympia wäre das Blech gewesen. Und keiner hätte davon geredet, dass Österreich sich mannschaftlich stark präsentierte: Auf den Plätzen 6 bis 9 klassierten sich Stephan Embacher, Manuel Fettner, Daniel Tschofenig und Stefan Kraft . Dazu kamen noch Jonas Schuster (12.) und Maximilian Ortner (18.). Am Sonntag findet noch ein zweites Springen in Sapporo statt.