Es ist eine durch und durch seltsame Saison , die Cornelia Hütter gerade erlebt. In gewisser Weise ähnelt die Steirerin einer Wundertüte : Man weiß nie, was man von ihr bekommt. Die Bandbreite reicht von einem Sieg (in der Abfahrt von Val d'Isere) bis hin zu unerklärlichen Ergebnissen im geschlagenen Feld . "Was ist los?" In der Abfahrt von Tarvis (ITA) kam Cornelia Hütter am Samstag überhaupt nicht in Fahrt und verlor 2,06 Sekunden auf die italienische Premierensiegerin Nicol Delago . "Ich hab' mir im Ziel gedacht: Was ist jetzt los?", sagte die 33-Jährige im ORF-Interview. APA/AFP/MARCO BERTORELLO / MARCO BERTORELLO Cornelia Hütter kam in der Abfahrt von Tarvis nicht auf Touren Denn während Hütters Fahrt war eigentlich kein Fehler zu erkennen . Vielmehr verlor die Steirerin bereits in der ersten Gleitpassage extrem viel Zeit. "Ich bin ratlos. Ich bin nicht weitergekommen", sagte Hütter. "Mich zipft das an." Die Saisonbilanz von Cornelia Hütter fällt damit durchwachsen aus. Schon zuletzt beim Heimrennen in Zauchensee war die Österreicherin über Rang 20 nicht hinaus gekommen.