Kufiyas hier, Israel-Fahnen dort: So lief der linke Demo-Ausnahmezustand in Leipzig

Dresscode schwarz, nur die Halstuch-Farben variieren: Linke gehen in Leipzig auf die Straßen – die einen gegen „rassistische No-Go-Zone der Angst“ in Connewitz, die anderen „gegen jeden Antisemitismus“. Wie das szeneintern kommentiert wird Der Leipziger Südstadtteil Connewitz ist mit seiner bewegten Geschichte kein Ort, dem politische Proteste fremd wären. So etwas hat es aber selbst hier noch nicht gegeben: Dutzende Palästina-Fahnen an einem der zentralen Verkehrsknotenpunkte, im Lokalkolorit als „Connewitzer Kreuz“ bekannt. Dazu Hunderte Teilnehmer*innen einer Demonstration, die sich explizit gegen Institutionen des Leipziger Viertels richtet: das soziokulturelle Zentrum Conne Island und das Abgeordnetenbüro der lokalen Linken-Politikerin Juliane Nagel . Zudem noch ein weiterer Anblick, den es im für seine linke Alternativkultur bekannten Connewitz nur äußerst selten, und wenn, dann kurz zu sehen gibt: Neonazis. Manchmal muss man genau hingucken, um die einschlägigen Insign Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .