Bei dem Lawinenabgang am Samstagnachmittag im Salzburger Pongau im Bereich Finsterkopf im Großarltal mit fünf Toten hat es sich um eine geführte Gruppe des Alpenvereins gehandelt. Das teilte der Österreichische Alpenverein in einer Presseaussendung am Sonntag mit. Die Gruppe nahm im Rahmen eines "regulären Winterausbildungsprogramms" an der Tour teil, wie es hieß. Umstände des Abgangs untersucht "Unsere Gedanken sind bei den Familien, Freundinnen und Freunden der Verstorbenen und Verletzten. Die alpine Gemeinschaft trauert mit den Angehörigen", teilte Wolfgang Schnabl , Präsident des Österreichischen Alpenvereins, in der Aussendung mit. Die genauen Umstände des Lawinenabgangs würden vor Ort von Experten des Alpenvereins und von den zuständigen Behörden untersucht. "Risikokompetenz und Sicherheitsbewusstsein" "In unseren Kursen stehen Risikokompetenz und Sicherheitsbewusstsein an oberster Stelle", wird Jörg Randl, Leiter der Abteilung Bergsport des Österreichischen Alpenvereins, zitiert. Für die psychologische Betreuung wurde ein Kriseninterventionsteam aktiviert.