22-Jähriger mit Spraydosen: Verdacht auf illegales Graffiti bei Zugwaggons

In den frühen Morgenstunden des 17. Januar 2026 wurde ein 22-jähriger Deutscher im Bereich abgestellter Zugwaggons in Wien-Favoriten von einem aufmerksamen ÖBB-Mitarbeiter angehalten. Der Mitarbeiter bemerkte den Mann gegen 3:00 Uhr in der Nähe mehrerer mit Graffiti beschädigter Waggons und alarmierte umgehend die Polizei. Bei der Kontrolle durch die Beamten wurden beim Tatverdächtigen mehrere unbenutzte Spraydosen gefunden. Verdächtiger bestreitet Vorwürfe Trotz der verdächtigen Umstände und der bei ihm gefundenen Spraydosen gab der 22-Jährige an, nicht für die Graffitis verantwortlich zu sein. Laut seiner Aussage sollen andere Personen die Waggons beschädigt haben. Die Polizei stellte die Spraydosen als Beweismittel sicher und brachte den mutmaßlichen Graffiti-Sprayer zur Anzeige. Ermittlungen laufen weiter Das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Umweltkriminalität, hat die weiteren Untersuchungen in diesem Fall übernommen. Die Ermittler werden nun prüfen, ob der Tatverdächtige tatsächlich mit den Graffitis in Verbindung steht oder ob, wie von ihm behauptet, andere Personen dafür verantwortlich sind. Illegales Besprühen von Zügen verursacht jährlich erhebliche Kosten für die ÖBB und wird strafrechtlich verfolgt.