Waldbrände: 50’000 Menschen auf der Flucht, mindestens 15 Tote

Unkontrollierbare Waldbrände zerstörten in Chile 250 Häuser. Nach Angaben der Forstverwaltung waren knapp 100 Quadratkilometer von den Bränden betroffen. Rund 4000 Feuerwehrleute und Soldaten kämpften gegen insgesamt 24 Brände. Die Regierung erklärte für die betroffenen Regionen den Katastrophenfall. Rund 50.000 Bewohner der Regionen Biobío und Ñuble waren aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Bis auf einen Todesfall ereigneten sich alle bisherigen Todesopfer in Penco, sagte Bürgermeister Rodrigo Vera. Im Sommer auf der Südhalbkugel kommt es in Chile immer wieder zu schweren Waldbränden. Im vergangenen Jahr kamen über 100 Menschen dabei ums Leben und rund 15’000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt.