Kufe im Gesicht: Short-Track-Unfall endet glimpflich

Zu einem blutigen Vorfall ist es im Viertelfinale des olympischen Short-Track-Bewerbs über die 1.500 m der Frauen gekommen. Die Polin Kamila Sellier kam zu Sturz und schlitterte so unglücklich über das Eis, dass sie von der hinteren Kufenkante der noch laufenden Amerikanerin Kristen Santos-Griswold knapp unter dem linken Auge getroffen wurde. Das Rennen wurde sofort abgebrochen. Sellier wurde stark blutend mehrere Minuten auf dem Eis versorgt, Helfer schirmten sie mit einer weißen Plane ab. Sie wurde auf einer Trage fixiert und unter dem Applaus der Zuschauer vom Eis gefahren. Dabei zeigte sie den Daumen nach oben. Nach Angaben von polnischen Funktionären ist das Auge von Sellier okay. Sie wurde noch in der Arena an der Wunde genäht und kam für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus . Auf dem Eis blieb zunächst eine Blutspur zurück. Die Amerikanerin Santos-Griswold wurde ebenso wie Sellier disqualifiziert, weil sie beide kurz vor dem Unfall geschoben hatten. Gold holte sich später die Südkoreanerin Kim Gil-li vor ihrer Landsfrau Choi Min-jeong sowie der US-Amerikanerin Corinne Stoddard .