Queen Elizabeth II.: So mochte sie ihre Pancakes am liebsten

Queen Elizabeth II. war bekannt für ihre Vorliebe für Süßigkeiten. Mit anderen Worten: Die britische Monarchin war eine Naschkatze und konnte Schokolade, Kuchen, Torten und ähnlichen süßen "Seelenschmeichlern" angeblich nur schwer widerstehen. Zwar achtete die 2022 im Alter von 96 Jahren verstorbene Königin stets auf eine ausgewogene Ernährung, doch zwischendurch durften diese strengen Regeln schon mal außer Acht gelassen werden, um sich selbst den einen oder anderen genussvollen Moment zu erlauben. 2021 wurde auf der Homepage der königlichen Familie sogar eine eine Liste ihrer empfohlenen Pfannkuchenbeläge (englisch: Pancakes) veröffentlicht – und diese war äußerst vielfältig, wie auch das britische Magazin Hello! berichtete. Klassische Pancake-Toppings Die Empfehlung der Queen für einen "royalen" Pfannkuchen: Unbedingt "Beurre Noisette" verwenden, also "gebräunte Butter". Bei dieser Kochtechnik wird ungesalzene Butter so lange geschmolzen, bis das Wasser verdampft ist und die Milchfeststoffe eine goldene Farbe annehmen. Dadurch entsteht ein köstlicher nussiger Geschmack. Die Butter "hält die Pfannkuchen saftig", wird auf der Website erklärt. Besonders gerne soll die Queen Zitronen-Zucker-Pfannkuchen gegessen haben. Manchmal dürfte sich die Queen vielleicht auch weiße Schokolade zu den Pancakes gegönnt haben, denn diese Süßigkeiten stellte für sie ein Highlight dar, das sie allerdings nur zu besonderen Anlässen genossen haben soll. Enkel Prinz Harry übrigens teilt diese Leidenschaft mit seiner Großmutter. Doch wenn es um ihre beliebten Pancakes geht, musste es für die Queen nicht zwingend süß sein. So wird auf der Website der Royals auch das Rezept für einen Schinken-Lauch-Käse-Pfannkuchen vorgestellt, der der Königin sehr gemundet zu haben scheint. Der Speiseplan der Queen Meistens aber war es der Queen wichtig, sich gesund zu ernähren. In einem Interview mit Hello! erzählte Darren McGrady , der ehemalige Koch der königlichen Familie, dass der Queen jede Woche ein rotes, in Leder gebundenes Menübuch in französischer Sprache zugeschickt wurde, damit sie sich ihre Gerichte aussuchen konnte. Dem Palast war es natürlich wichtig, der Monarchin jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Zum Frühstück, das ihr um 9 Uhr in ihrem Zimmer auf einem Silbertablett serviert wurde, entschied sie sich meist für Müsli, Joghurt oder Toast mit Marmelade, so McGrady. Im Interview mit Heart Bingo verriet McGrady noch ein weiteres Detail: Die Königin von England war ein Fan der Cornflakes "Special K" der Marke Kellogg's – "obwohl 20 Köche zur Verfügung standen, die alles Mögliche zubereiten konnten". Die Cornflakes befanden sich meist in einer Tupperdose. Auch beim Frühstück machte Elizabeth hin und wieder eine Ausnahme: Dann entschied sie für geräucherten Hering, Gerüchten zufolge ihr Leibgericht seit den Kriegsjahren. Hello! zitiert auch aus einem anderen Interview von McGrady, in dem er erzählte, dass das klassische Mittagessen der Queen aus Seezunge auf einem Bett aus Spinat bestand. Etwas später durfte natürlich auch der traditionelle britische Nachmittagstee nicht fehlen. Und der kulinarische Abschluss des Tages? Zum Abendessen liebte die Königin laut McGrady "Wildgerichte, zum Beispiel Gaelic Steak oder Filetsteak mit Pilz-Whisky-Sauce, besonders wenn wir es mit Hirsch zubereiteten". Als Vorspeise zog sie Gleneagles-Pastete mit Räucherlachs, Forelle und Makrele vor. Und weiter: "Sie verwendete am liebsten Zutaten vom eigenen Weingut, und wenn wir Lachs aus Balmoral vom Fluss Dee hatten, aß sie den auch – er gehörte zu ihren Lieblingsgerichten." Queen Elizabeth II. dürfte also eine unkomplizierte Esserin gewesen sen. Nur ein ganz bestimmtes Gericht kam ihr nicht in den Palast – welches, lesen Sie hier .