Ein geleakter Gesetzentwurf von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche alarmiert die Branche der erneuerbaren Energien. Es formiert sich Widerstand. Ein Bündnis aus Klima- und Umweltbewegungen hat dagegen vor dem CDU‑Parteitag demonstriert 124.000 Arbeitsplätze – so viele Jobs sind im vergangenen Jahr in der deutschen Industrie verloren gegangen. Wie eine Analyse der Beratungsgesellschaft EY ermittelte, fiel der Stellenabbau im vergangenen Jahr damit doppelt so hoch aus wie noch im Jahr 2024. Den Angaben zufolge lag „das Epizentrum“ in der Automobilwirtschaft – allein dort gingen mehr als 50.000 Jobs verloren. Auch die Textilindustrie und der Maschinenbau verzeichneten einen Aderlass. Man könnte argumentieren: Alte Industrien, die logischerweise Jobs verlieren müssen. Schließlich war die Branche der Kutschenhersteller einst auch ein großer Arbeitgeber. Was aber, wenn die Politik bewusst Zukunftsarbeitsplätze gefährdet? Zum Beispiel in der Solarbranche oder bei den W& Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .