Es war eine Tragödie, die sich am Samstagnachmittag gegen 15.45 Uhr im Gebiet "Zillertal Arena - Rohrberg" (Bezirk Schwaz) abgespielt hat. Ein 52-jähriger Skiurlauber aus den Niederlanden war mit seiner Frau und seiner Tochter auf der Piste unterwegs. Der Mann entschied sich, in den freien Skiraum Richtung Rosenalmbahn zu fahren, während seine Familie auf der präparierten Piste blieb. Diese Entscheidung sollte dem Niederländer das Leben kosten. Als er nicht am vereinbarten Treffpunkt ankam, alarmierte die Frau die Bergbahnmitarbeiter. Kopfüber im Tiefschnee Diese konnten den Familienvater schließlich gegen 16.15 auf Höhe der "Gründlalm", etwa sieben Meter neben der Piste, im freien Gelände finden. Der Mann steckte kopfüber im Schnee und zeigte kein Lebenszeichen. Die Helfer schaufelten den Verunglückten umgehend frei und starteten mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Verletzungen waren zu schwer Die Reanimation wurde anschließend von dem eingetroffenen Notarzthubschrauberteam von "Martin 7" übernommen. Der Mann kam mit einem Rettungswagen in die Klinik Innsbruck. Die Verletzungen, die er durch den Sturz erlitten hatte, waren aber zu gravierend. "Der Mann starb am Samstagabend im Spital", gab die Polizei auf KURIER-Nachfrage bekannt. Die Polizei sucht nun nach möglichen Zeugen des Unglücks. Ähnlicher Unfall am Arlberg In St. Anton am Arlberg ereignete sich erst Anfang der Woche ein ähnlicher Unfall. Ein 18-jähriger Österreicher stürzte abseits der Piste und blieb kopfüber im Schnee stecken. Er schaffte es nicht, sich selbst aus der Lage zu befreien. Der Mann wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus gebracht, wo er aber seinen Verletzungen erlag.