Meister Sturm behält zumindest eine Serie bei. Nach einer unansehnlichen Auswärtspleite folgt ein 1:0-Sieg. Nun gelang dieser zum dritten Mal, die Grazer schlugen BW Linz verdient 1:0 und sind zumindest vor der Abendpartie LASK gegen Salzburg Tabellenführer. Die erste Chance hatte der Linzer Seidl, der mit einem Freistoß Sturm-Goalie Bignetti prüfte. Unter den Gesängen der zuletzt leidgeplagten, trotz der Rückschläge noch immer euphorischen Sturm-Fans (rund 14.200 kamen) machten die Grazer dann aber Druck, der starke Neuzugang Mamageishvili traf per Seitfallzieher nur die Latte. Vor allem Jatta war dieses Mal sehr aktiv, auch er hatte Pech. Sein Treffer wurde wegen eines Foulspiels von Stankovic an Goalie Mantl aberkannt. Die offensiv starken Linzer, die geschickt die zweiten Bälle verwalteten, kamen aber mit Fortdauer der Partie zu Chancen, wie durch Seidl oder Fofana. Gerade als Blau-Weiß aufkam, gab es Elfer nach VAR-Check – Mamageishvili wurde von Fofana an der Strafraumgrenze getroffen. Der Ex-Rieder Belmin Beganovic verwandelte in der 35. Minute. Nach der Pause vergab Fosso, sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Auch Hödl demonstrierte seine Schuss-Stärke. Beide Teams kamen noch zu Halbchancen, am Ende drückte das Schlusslicht, Sturms Mitchell sah im hektischen Finish noch Gelb-rot. Im zweiten Spiel am Sonntag Nachmittag kam Ried bei der WSG Tirol zu einem 1:1 Torschützen waren der Tiroler Torschütze vom Dienst Valentino Müller (71.) bzw. Antonio Van Wyk (22.). Die Oberösterreicher flogen damit aus den Top 6, Rang sechs nimmt Rapid nach dem 2:0 gegen den WAC ein.