Sechs Stunden Tennis am Finaltag: Etcheverry siegte im Rio-Marathon

Der Finaltag des ATP-500-Turniers in Rio de Janeiro wird den Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben, speziell dem Argentinier Tomas Martin Etcheverry. Weil der Regen am Samstag die Halbfinalspiele unmöglich machte, wurden diese erst am Sonntag ausgetragen. Etcheverry drehte seine Partie im Halbfinale gegen den Tschechen Vit Kopriva nach verlorenem ersten Durchgang und stand dafür knapp drei Stunden auf dem Platz. Sein Finalgegner Alejandro Tabilo aus Chile brauchte für den Zweisatz-Erfolg gegen den Peruaner Ignacio Buse bloß 72 Minuten und ging halbwegs fit ins Endspiel. Fast sechs Stunden auf dem Platz Etcheverry machte es dann auch im Finale gegen Tabilo ähnlich spannend. Der 26-Jährige lag nach verlorenem ersten Satz auch im zweiten Durchgang bereits 1:3 zurück. Dann startete er erneut seine Aufholjagd. Mit drei Games in Folge legte er den Grundstein für den Satzausgleich und siegte letztlich nach fast drei Stunden auch im Finale 3:6, 7:6 (3), 6:4. Somit stand der Argentinier am Sonntag fast sechs Stunden auf dem Center Court. Aber das nur noch sehr müde. Nach dem verwandelten Matchball sackte er in sich zusammen und feierte erst einmal im Liegen auf dem roten Sand. Danach gab es eine verdiente Sektdusche. Der Titel im Doppel ging an die brasilianischen Lokalmatadoren Joao Fonseca und Marcelo Melo gegen Constantin Frantzen/Robin Haase. Alcaraz siegte in Doha In Doha feierte Carlos Alcaraz seinen zweiten Turniersieg 2026. Nach seinem erstmaligen Triumph bei den Australian Open setzte er sich auch beim ATP500-Event in in den Emiraten durch, im Finale gegen den Franzosen Arthur Fils siegte er in nur 51 Minuten mit 6:2, 6:1. Alcaraz hatte nur im Viertelfinale gegen den Russen Karen Chatschanow einen Satz abgegeben. „Das war ein wirklich starker Start ins Jahr“, meinte der Spanier. „Aber ich musste mental stark sein.“