Niculescu Păun Sohn wurde beim rechtsterroristischen Anschlag in Hanau ermordet. Das Leben des Vaters ist seit fünf Jahren geprägt vom Kampf um Gerechtigkeit für seinen Sohn „Eins, zwei, drei“, zählt Niculescu Păun die Bordsteine ab, die Parkplatz und Grünfläche trennen. Er dreht sich um, streckt den Arm aus, fast so, als halte er eine Waffe. „Hier erschoss er Vili und lief dann direkt weiter.“ Auf dem Supermarktparkplatz stehen abgebrannte Kerzen und verwelkte Blumen. Auf einem Kreuz liest man den Namen seines Sohnes: Vili-Viorel Păun, dazu den Geburts- und Todestag. Geboren wurde er 1997 in Rumänien, ermordet wurde er bei einem rechtsterroristischen Anschlag am 19. Februar 2020 in Hanau. Niculescu Păun lebt mittlerweile die Hälfte des Jahres wieder in Rumänien, mit seiner Frau Iulia und Adoptivsohn Rareș. Durch das Gedenken an seinen Sohn bleibt er eng mit Deutschland verbunden. Das Ged Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .