Merz mit 30 Managern und einem 5-Punkte-Plan in China

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist zum ersten China-Besuch seiner Amtszeit in der Hauptstadt Peking eingetroffen. Er wird dort zunächst von Ministerpräsident Li Qiang mit militärischen Ehren empfangen und später Präsident Xi Jinping zu einem Gespräch und Abendessen treffen. Dabei soll es vor allem um die wirtschaftliche Zusammenarbeit und sicherheitspolitische Themen gehen. China gilt als wichtigster Verbündeter des russischen Präsidenten Wladimir Putin . 30 Top-Manager begleiten Merz Merz wird in China von 30 deutschen Top-Managern begleitet. Es sollen mehrere Vereinbarungen unterzeichnet werden, Einzelheiten waren vorher aber nicht bekannt. China ist für Deutschland der wichtigste Handelspartner, Importe und Exporte summierten sich 2025 auf mehr als 250 Milliarden Euro . Die Erwartungen der deutschen Unternehmen an die Reise des Kanzlers sind hoch, sie hoffen vor allem auf bessere Wettbewerbsbedingungen . China als Partner und Systemrivale zugleich Merz gab vor seinem Abflug nach Peking fünf Leitlinien für die Reise aus, die der China-Strategie der Vorgängerregierung von SPD, Grünen und FDP ähneln. Darin war die Rede davon gewesen, dass China Wettbewerber, Partner und Systemrivale zugleich sei. Das Wort Rivale kommt in Merz' Leitlinien nun nicht mehr vor.