Kino | Elvis lebt! Baz Luhrmanns Film „EPiC“ macht den King zum ewigen Gottesbeweis

Der australische Regisseur Baz Luhrmann lässt in seinem Konzertfilm „EPiC: Elvis Presley in Concert“ den Sänger in den 1970ern auferstehen – ein berauschender Gottesdienst zwischen Pathos, Pop und audiovisueller Perfektion Auch Agnostiker hören auf Erden manchmal einen Gottesbeweis. Etwa wenn die Fanfare aus Richard Strauss’ Also sprach Zarathustra ertönt – Nietzsches Triumphgesang über den toten Gott, wenn sie aufbraust und die Arena mit kosmischem, trommelndem Donner erfüllt. Und wenn nach dieser säkularen Eröffnung diese gewaltige, göttliche Stimme einsetzt. Die von Elvis Presley. In Baz Luhrmanns Film EPiC: Elvis Presley in Concert wirkt dieser Moment – das obligatorische Opening der Live-Auftritte in den 1970ern (es waren rund 1.100, mehr als die Hälfte davon in Las Vegas) – fast wie eine Metapher: Für den Ungläubigen Nietzsche hätte dieses menschliche Organ – rau, sanft, mehrere Oktaven überspannend, einzigartig &#

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