Was passiert, wenn man sich noch wie 25 fühlt, aber die Realität – und vor allem der Rücken – eine andere Sprache sprechen? Warum wird der Hund gelobt, wenn er in den Garten macht, während man selbst geschimpft wird? Solche und noch viele mehr Fragen stellt sich Kabarettist Gerald Fleischhacker in seinem neuen Programm "Alter nicer Mann", welches jetzt im Wiener CasaNova Premiere feierte. Gerade noch der coole "Dude", mit dem alle abhängen wollten, wird Fleischhacker plötzlich von der eigenen Frau als "typischer Cis-Mann" bezeichnet – und fragt sich dabei unweigerlich, warum ihn das an den Musikunterricht in der Schule erinnert. Dabei war auch Fleischhackers Kabarett-Kollege Viktor Gernot , dem das Ganze richtig getaugt hat. "Das Programm ist sehr lustig und mir gefällt es besonders gut, da ich ein noch älterer nicer Mann bin", grinste er. Fleischhacker ist übrigens 54 und Gernot 61. "Ich fand's großartig. Ich habe die zweite Hälfte durchgelacht und es war sehr spannend. Jeder, der eine Familie oder einen Partner zu Hause hat, kann sich wiederfinden. Der musikalische Touch am Ende mit der Tour nach Italien hat mir besonders gut gefallen. Ich bin sehr, sehr begeistert", streute auch Paulus Bohl alias Dr. Bohl Rosen.