Es ist wohl keine Übertreibung zu behaupten, dass Andrew Mountbatten-Windsor das unbeliebteste Mitglied der britischen Royals ist – sowohl außerhalb, als auch innerhalb der Palastmauern. Nach den zahlreichen Enthüllungen rund um seine Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben sich zahlreiche Verwandte von ihm abgewandt. Doch nach all den negativen Schlagzeilen, die in der Festnahme des Ex-Prinzen gipfelten, gibt es zwei Familienmitglieder, die Andrew nach wie vor bedingungslos die Treue halten und ihn sogar Tag und Nacht begleiten. Dabei handelt es sich um die zwei Corgi-Hunde Muick und Sandy . "Die Einzigen, die ihm nicht den Rücken kehren" Andrew darf die treuen Hunde nämlich behalten, wie der britische Journalist und Palast-Insider Rob Shuter auf seiner Homepage exklusiv berichtet. "Die Corgis sind die Einzigen, die ihm nicht den Rücken kehren", zitiert Shuter eine Quelle aus dem Königshaus. "Sie sind seine letzte Bastion bedingungsloser Loyalität." Anders ausgedrückt: Für den in Ungnade gefallenen Royal sind die Corgis längst mehr als nur Haustiere – sie gelten als sein letzter persönlicher Anker innerhalb der königlichen Familie. Nicht nur Familienmitglieder, sondern auch Freunde, Geschäftspartner und Hausangestellte gehen auf Distanz zu Andrew. "Die Leute schützen ihren Ruf", so ein Insider zu Shuter. Geschenk an Queen Elizabeth II. Die beiden Corgis, Muick und Sandy, waren einst ein Geschenk Andrews an Queen Elizabeth II. und gehörten zu ihren letzten ständigen Begleitern. Nach ihrem Tod im September 2022 übernahmen Andrew und seine Ex‑Frau Sarah Ferguson die Verantwortung für die Hunde. Trotz ihrer Scheidung leben die beiden weiterhin gemeinsam in der Royal Lodge in Windsor – auch die Corgis waren dort untergebracht. In den vergangenen Monaten hatten britische Medien mehrfach berichtet, König Charles sei "zutiefst beunruhigt" über die Situation der Hunde und erwäge, sie in eine andere Obhut zu geben. Insbesondere Andrews angespannte finanzielle Lage, der Wegfall seines Sicherheitspersonals sowie der Rückzug vieler Angestellter sollen intern für Diskussionen gesorgt haben. Doch laut Insidern hat sich der König nun vorerst gegen ein Eingreifen entschieden. Ein Grund: Die Corgis gelten offiziell als Teil der Familie – und Andrew und Ferguson hatten der Queen persönlich versprochen, sich um die Tiere zu kümmern. Dieses Versprechen habe weiterhin Gewicht, heißt es. Da sich Fergie allerdings aktuell auf einer Weltreise befinden soll und untergetaucht ist, liegt es an Andrew, sich um das Wohl der Vierbeiner zu kümmern. Zeit hätte Andrew dafür jedenfalls ausreichend. Wie etwa The Telegraph im Dezember berichtete , verlässt der Ex-Prinz kaum noch sein Zuhause (seit Februar ist das die Marsh Farm). Er würde den Tag vor allem mit Fernsehen, aber auch mit Golfspielen, Reiten und Schießen verbringen. Corgis: Ein Symbol der Monarchie Kaum ein Tier ist so eng mit der britischen Monarchie verbunden wie der Welsh Corgi Pembroke. Queen Elizabeth II. besaß im Laufe ihres Lebens mehr als 30 Hunde dieser Rasse. Ihr erster Corgi, "Susan", begleitete sie bereits 1944 – fast alle späteren Tiere stammten aus dieser Linie. Muick und Sandy nahmen eine besondere Rolle ein: Sie wurden in den letzten Lebensjahren der Queen angeschafft, auch um ihr Trost nach dem Tod ihres Mannes, Prinz Philip , zu spenden.